Was tun gegen Mücken & Insektenstiche?

© sxc.hu / biborg

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Auch die schönsten Sommertage können schnell von diesen Plagegeistern ruiniert werden – die Rede ist von Mücken und Insekten. Besonders in Reichweite von stehenden Gewässern und zum Abend hin – wenn die Kinder eigentlich schlafen wollen – treiben diese Plagegeister ihr Unwesen. Das kann einem schnell den noch so schönsten Urlaubstag verderben. Anstatt so den Ausflug mit den Kindern zu genießen ist man auf einmal damit beschäftigt, bei jedem verdächtigen Summen aufzuhorchen und auch spät nachts noch auf Mücken- und Insektenjagd zu gehen. Gerade Kinder leiden unter diesen Quälgeistern.

Abwehrmaßnahmen

Es ist daher sinnvoll, die lästigen Blutsauger gar nicht erst in die Nähe der eigenen Kinder zu lassen. Das geht ganz einfach, etwa mit einem Fliegengitter am Fenster oder einem Moskitonetz über dem Kinderbett. Das ist schnell angebracht und schafft Abhilfe gegen Mücken und Insektenstiche. Man muss nur darauf achten, dass das Moskitonetz keinen Kontakt mit der Kinderhaut hat, da die Insekten sonst auch noch durch die Maschen hindurch zustechen können.

Besonders in den südlicheren Ländern sind Moskitonetze in beinahe jedem Haushalt üblich. Sie sind dabei in verschiedenen Varianten erhältlich: manche Moskitonetze kann man für ein ganzes Zimmer verwenden, andere hingegen werden einfach von der Zimmerdecke gelassen und hängen über dem Bett. Auch mobile Moskitonetze sind erhältlich, man wickelt sie einfach um den Hut und hat so einen effektiven Gesichtschutz zur Hand.

Beim Kauf eines Moskitonetzes sollte man vor allem darauf achten, dass das verwendete Material auch gewaschen werden kann. Ansonsten wird das Netz schnell zum Staubfänger! Am besten geeignet sind hier leichte Polyesterstoffe.

Ist man mit dem Kinderwagen unterwegs, kann auch hier ein Moskitonetz gute Dienste vollbringen! Wollen die Kinder hingegen draußen herumtoben, ist eher entsprechende Kleidung gefragt. Viele Abwehrmittel gegen Mücken und Insekten sind leider für die empfindliche Kinderhaut ungeeignet. Daher sollte man sich hier beim Kauf vorher vom Apotheker oder auch vom Kinderarzt eingehend beraten lassen, wenn man auf ein solches Mückenabwehrmittel gar nicht verzichten möchte. Abwehrmittel auf chemischer Basis sollten generell bei Babys und Kleinkindern vermieden werden.

Neben den Moskitonetzen gibt es auch eine ganze Reihe von Sprays und elektronischen Verdampfern, die mit Hilfe von Insektiziden Mücken und Insekte aus Wohnräumen vertreiben sollen. Diese Mittel sind eher für die kurzfristige Anwendung geeignet, wenn ein Zimmer bereits von Mücken und Insekten befallen wurde. Zur Vorbeugung sollte man diese Mittel besser vermeiden und auch nach der Anwendung immer gründlich durchlüften! Achten Sie nach einer solchen Reinigungsaktion auch darauf, das Licht im Zimmer zu löschen, damit nicht noch mehr Mücken und Insekten angelockt werden.

Wenn´s trotzdem passiert ist: Mittel zur Linderung der Beschwerden

Falls die Kinder trotz aller Vorsichtsmaßnahmen beim Mittagsschlaf oder auch nachtsüber von Mücken oder Insekten gestochen werden, ist es Zeit für die Erste Hilfe. Die Stiche müssen schnell gekühlt werden, etwa mit einem Eispack, einer kühlenden Lotion oder auch kalten Umschlägen. Auch klassische Hausrezepte wie der Saft von Zitronen oder Zwiebeln sind hier ein effektives Hilfsmittel!

Generell sind Mücken- und Insektenstichen kein Grund in Panik auszubrechen, sollten aber auch nicht unterschätzt werden. Besonders bei Kindern muss man immer beobachten, wie sie auf die Stiche reagieren, denn sie können bei den Kleinen zu allergischen Reaktionen führen. Wird ein Kind in den Mund oder den Rachenraum gestochen kann dieser gefährlich anschwellen und zu Atemnot führen. In solch einem Fall sollte man zur Sicherheit einen Kinderarzt konsultieren.