Urlaub mit Kindern im Sommer

© sxc.hu / kaike75

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Das Schuljahr geht zu Ende, die heimischen Freibäder sind bis zum letzten Quadratzentimeter belegt und das Urlaubskonto noch verlockend prall gefüllt – was böte sich also mehr an, als ein ausgedehnter Sommerurlaub? Dabei ist es völlig egal, ob dieser ans Meer oder in die Berge gehen soll: lange Tage, warme Witterung und weniger Niederschlag prädestinieren die Sommersaison für einen Urlaub und laden ein viel Zeit im Freien zu verbringen. Geradezu verlockend ist es doch, einfach mal einen Tag lang am Strand zu verbringen und die Seele baumeln zu lassen. Während die Kinder toben, Drachen steigen lassen oder Sandburgen bauen können bietet sich sicherlich die ein oder andere Gelegenheit ein wenig zu lesen oder sich zu entspannen. Wem ein reiner Strandurlaub zu öde scheint, kann diesen mit Ausflügen in Städte oder Tierparks hervorragend aufwerten. Nach einem gemächlichen Tag am Meer könnte man sich beispielsweise in der nächsten Ortschaft zu Fuß auf die Suche nach einem guten Restaurant machen um über wohlschmeckenden Gerichten Kraft für den nächsten Urlaubstag zu sammeln. Oder andersherum – wer den Vormittag in einem Zoo damit verbracht hat die unterschiedlichen Tiere zu bestaunen, tut gut daran sich Nachmittags bei einem Eis am Strand zu erholen. Am besten lässt sich ein solcher Tagesverlauf an Orten integrieren die mit Aquarien in Wassernähe glänzen können – hier entfallen lange Transitwege zwischen den zwei Tageseinheiten und die Kinder können sich im Anschluss – unter Anleitung – selbst wie Forscher fühlen und im Wasser nach Fischen, Muscheln oder Seesternen suchen.

Doch auch die Berge bieten vielfältige Möglichkeiten sich selbst und die Kleinsten anregend zu beschäftigen – zumal die höheren Lagen oftmals ein milderes Klima mit sich bringen. Gerade wer es aktiver bevorzugt, ist in den Bergen besser aufgehoben – von Wandern über Radeln bieten sich mannigfaltige Aktivitäten die selbst mit kleinen Kindern gut umsetzbar sind. Wer sich auf einer
Almhütte oder einem Bauernhof einmietet bietet seinen Kindern zudem die Chance sich mit dem Leben der Nutztiere zu beschäftigen – und hat gleichermaßen die Zeit selbst aktiv zu werden. Wer gerne wandert, findet in den Bergen naturgemäß zudem viele Gelegenheiten die Kinder zu motivieren – mit Ferngläsern kann man beispielsweise Hügelketten nach Tieren absuchen, oder am Wegesrand nach schönen Steinen und Blumen Ausschau halten. Und spätestens wenn die Kinder ihren eigenen Wanderstock finden ist die Stimmung in der Regel euphorisch. Hat man dann gemeinsam einen Gipfel erklommen, birgt eine Plakette für den Wanderstock eine Chance die Anstrengung zu würdigen und eine Erinnerung über den Urlaub hinaus zu schaffen. Und keine Angst – auch kleine Kinder kann man bedenkenlos zum Wandern mitnehmen, vorausgesetzt man plant ausreichend Pausen ein und sorgt vorab sicherheitshalber dafür entlang einer Route zu wandern, die einen jederzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Seil- oder Bergbahnen zur Ausgangsstation zurück bringt.

Doch so vielfältig sich sommerliche Reisen an das Meer oder in die Berge darstellen können, eines ist ihnen beiden gemein – Hitze, Sonnenstrahlen und Mückenstiche können die Freude erheblich trüben.

Denn obwohl Sonnenschein für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit der Kinder unermesslich ist, zu viel des Guten kann schnell schädlich sein. Und gerade für empfindliche Kinderhaut ist zu viel UV-Strahlung eine arge Belastung. Wegen dem Wind der am Meer und in den Bergen oft herrscht, wird die mit der Sonnenstahlung einhergehende Hitze oftmals auch unterschätzt – ein Sonnenstich oder Hitzschlag, und schon ist es vorbei mit einem entspannten Urlaub und wohlverdienter Erholung. Und auch Mücken- und Insektenstiche und –bisse können die Urlaubsstimmung verhageln.
Aber keine Sorge – mit ein paar Tipps und Kniffen können solche Malheurs von vorneherein vermieden werden, so dass einem unbeschwerten Urlaub nichts im Wege steht.

© sxc.hu / hortongrou

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