Skiurlaub mit Kindern

Während der Winterzeit ist ein Skiurlaub mit Kindern eine tolle Gelegenheit, als Familie etwas Zeit miteinander zu verbringen und aus dem Alltagstrott auszubrechen. Noch dazu sorgt ein Skiurlaub für viel Bewegung, welche besonders im Winter schnell mal etwas zu kurz kommen kann. Ein Skiurlaub bereitet daher nicht nur der ganzen Familie Freude, sondern ist auch noch gesund und hält fit.

Als Familie mit Kindern einen Skiurlaub zu unternehmen, ist dabei überhaupt kein Problem. Viele Skigebiete bieten spezielle Skikurse auch für Kinder und sogar für die ganz jungen Skifans an, die so genannten Skikindergärten. Hier kann der Nachwuchs spielerisch das Skifahren erlernen und sich auf eigenen Kinderpisten austoben. So laufen sie auch nicht Gefahr, mit anderen Skifahrern in einen Unfall verwickelt zu werden.

Skikleidung und Sicherheitsequipment

Dennoch will ein Skiurlaub mit Kindern natürlich gut vorbereitet sein. Bereits im Vorfeld sollte man vor allem auf passende Kleidung, wie Handschuhe, Skihosen und Skijacken achten. Diese Skibekleidung muss in erster Linie wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv sein, damit dem Spaß auf der Skipiste nichts im Wege steht. Für Restaurantbesuche und abendliche Spaziergänge sollte auch noch reguläre Winterkleidung eingepackt werden. Wer mit seinen Kindern einen Besuch im Schwimmbad plant, darf natürlich auch die Badehose nicht vergessen! Auch eine gut sortierte Reiseapotheke und Sonnencreme gehören ins Gepäck für den Skiurlaub.

Entsprechendes Sicherheitsequipment ist beim Skifahren natürlich Grundvoraussetzung, dazu gehört in erster Linie der Helm. Helme kann man sich auch in jedem Skiverleih ausleihen, allerdings ziehen es viele Eltern vor, doch lieber eigene Helme für den Nachwuchs zu erwerben. Das lohnt sich besonders, wenn der Skiurlaub mit Kindern nicht eine einmalige Sache ist, sondern zur jährlichen Tradition wird. Bleibt jedoch die Frage, welches Sicherheitsequipment am besten und geeignetsten für Ihre Kleinen ist. Dazu hat Stiftung Warentest 12 Skihelme und 16 Skibrillen für Kinder auf verschiedene Kriterien bezüglich “Trageeigenschaften”, “Sicherheit” und “Schadstoffe” getestet. Die Ergebnisse des Tests stehen auf test.de zur Verfügung.

Unterkunft

Zum perfekten Skiurlaub mit der ganzen Familie gehört selbstverständlich auch eine entsprechende Unterkunft, in der die ganze Familie ungezwungen beieinander sein kann. Ideal dafür ist eine Ferienwohnung oder ein eigenes Apartment. Hier kann man eigene Mahlzeiten zubereiten und auch mal nass gewordene und schmutzige Kleidung ohne Probleme waschen und trocknen. Steigt man in einem Hotel ab, sollte man nach Möglichkeit benachbarte Zimmer mit dazwischen liegender Verbindungstür buchen. So ist man immer in der Nähe der Kinder und hat dennoch Privatsphäre.

Familienfreundlichste Skigebiete

Neben der Unterkunft sollte auch die Wahl des Skigebietes gut getroffen sein. Viele Wintersportgebiete gehen inzwischen auf die speziellen Bedürfnisse von Familien mit Kindern ein und haben sich Kinderfreundlichkeit auf die Flagge geschrieben. Mit Angeboten wie kindgerechten Skiliften, eigenen Kinderpisten, ermäßigten Gebühren für die Liftnutzung und Skikursen für Kinder, sowie eine auf Kinder ausgerichtete Gastronomie versuchen die Anbieter hier bei Familien zu punkten.

Wer auf der Suche nach besonders kinderfreundlichen Skigebieten ist, kann sich an den Testergebnissen des ADAC-Skiguides orientieren. Der ADAC testete dabei im Jahr 2012 über 1.000 verschiedene Skigebiete auf ihre Kinderfreundlichkeit. Die klaren Gewinner für Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich und Italien waren dabei die Skigebiete Stubaital, Reit im Winkl, La Pagne, Savognin und Alta Badia. Sämtliche dieser Skigebiete erzielten Höchstwertungen in der Kategorie Kinderfreundlichkeit und sind daher uneingeschränkt für einen Skiurlaub mit der ganzen Familie zu empfehlen.

Tipp: Besonders mit kleinen Kindern ist ein Skiurlaub eine erschwingliche Angelegenheit! Kinder unter einem Alter von sechs Jahren dürfen in vielen Skigebieten gratis die Lifte und Pisten benutzen. Erst ab dem Schulalter wird die Benutzung kostenpflichtig und spätestens ab zwölf bis dreizehn Jahren müssen die Kinder den regulären Erwachsenenpreis bezahlen.