Reiseapotheke für Kinder

© sxc.hu / burnin_dog

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Auch wenn die Koffer noch so voll sind – etwas Platz für eine Reiseapotheke muss auf jeden Fall eingeplant werden. Gerade Kinder sind sehr anfällig für Verletzungen und können in fremden Ländern auch schnell einmal Fieber, Erbrechen oder Durchfall bekommen. Daher sollte man hier für den Fall der Fälle gut gerüstet sein. Im Extremfall kann eine gut gefüllte Reiseapotheke sogar Leben retten!

Wichtig ist dabei auch, die Reiseapotheke vor jedem neuen Urlaub noch einmal durchzugehen. Sind die Medikamente noch haltbar und die Packungen alle noch gut gefüllt? Passt die Dosierung noch zum Körpergewicht der Kinder? Einige Medikamente sind in vielen unterschiedlichen Dosierungen erhältlich und müssen daher entsprechend nachgekauft werden, wenn ein Kind wächst und älter wird.

Was gehört alles in die Reiseapotheke für Kinder?

Das hängt in erster Linie von den Kindern ab. Haben Sie ein Baby, Kleinkind oder ist Ihr Kind schon etwas älter? Hat das Kind bestimmte Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten oder schrammt es sich oft die Knie auf?

Um Platz zu sparen packt man am besten nur die Tabletten selber in der Blisterpackung und natürlich die Beipackzettel ein – die sperrigen Kartonverpackungen kann man ruhig zu Hause lassen! In der Reiseapotheke für Kinder muss auch nicht für jeden denkbaren Notfall das richtige Mittelchen sein, schließlich kann man auch im Urlaub bei Bedarf noch Medikamente nachkaufen. Einige Dinge gehören aber zur Standardausstattung und sind unverzichtbar. Ob in Ihrer Reiseapotheke für den Urlaub mit Kindern auch wirklich nichts Wichtiges fehlt können Sie ganz einfach anhand unserer Checkliste überprüfen:

Das muss in jede Reiseapotheke für Kinder

© sxc.hu / barky

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Was sonst noch zu beachten ist

Vor dem Reiseantritt kann ein Besuch beim Kinderarzt sinnvoll sein. Dieser kann einem die Alternativnamen von verschiedenen Medikamenten nennen, denn im Ausland haben diese Präparate häufig einen anderen Namen. Auch beim Kauf der Medikamente kann der Kinderarzt helfen. Einige Produkte sind nicht für Kinder zugelassen, darunter auch verbreitete Mittel wie ASS und Aspirin. Auch Loperamid, ein verbreitetes Mittel gegen Durchfall, ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet. Hier kann die Beratung vom Fachmann einen Fehlkauf verhindern. Falls die Kinder spezielle Medikamente benötigen, die im Ausland nachgekauft werden sollen, lässt man sich dafür am besten auch gleich ein Attest ausstellen.

Nicht zuletzt spielt das Zielland eine Rolle. In Ländern mit einer guten medizinischen Versorgung können Medikamente problemlos nachgekauft werden. Soll die Reise in Entwicklungsländer mit nur einem niedrigen medizinischen Standard gehen, sorgt man besser vor und nimmt zur Sicherheit auch noch einige sterile Kanülen und Tabletten zur Wasserentkeimung mit.

Geht es in tropische Gefilde sollte man sich vorher über entsprechende Impfungen informieren. Auch die Art der Reise kann einen Einfluss auf die Reiseapotheke haben: eine Bergtour unterscheidet sich sehr von einer Fahrradtour ins Grüne. Soll die Reise im Flieger stattfinden, dann muss die Reiseapotheke natürlich ins Handgepäck! Falls während des Fluges ein Notfall eintritt kommt man so auch an die Medikamente ran.